Herzlich willkommen im Lagerhaus Feldkirchen bei München

Aktuelles

Erdflohbefall beobachten

Erst Lochfraß, dann über Gelbschalen kontrollieren

Der Rapserdfloh kann schon kurz nach dem Auflaufen den kleinen Raps massiv schädigen. Insektizide Beizen wie „Lumiposa“ oder „Butoe Start“ haben im Vergleich zu den nicht mehr zugelassenen neonicotinoiden Beizen nur eine Nebenwirkung, sodass bei entsprechendem Befall eine Behandlung eingeplant werden muss. Läuft der Raps auf, sollte mithilfe von Gelbschalen bzw. dem Lochfraß an der Rapspflanze der Zuflug von Erdflöhen kontrolliert werden.

Bekämpfungsrichtwert:

  • 10 % Lochfraßschaden im Bestand oder
  • 75 Käfer / Gelbschale vom 01.09.21 bis 20.09.21 bzw.
  • 50 Käfer / Gelbschale vom 20.09.21 bis 31.10.21

Kontrollieren Sie Ihre Bestände. Auch gebeizte Bestände mit „Buteo Start“ und „Lumiposa“ sind zu beobachten, wobei hier der Schutz für die Keimblätter in der Regel gewährleistet ist. Regional wird von starkem Lochfraß berichtet. Zugelassen gegen Erdflöhe sind ausschließlich Insektizide aus der Gruppe der Pyrethroide.

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Schnecken im Winterraps

Rechtzeitige Kontrolle ist nötig

2021 ist ein Schneckenjahr. Kontrollieren Sie Ihre Bestände rechtzeitig! Die jetzt regional gefallenen Niederschläge und der höhere Anteil an Mulchsaaten, Zwischenfrüchten, der feuchte Frühsommer und damit grüne Brücken schaffen beste Bedingungen für ein zahlreiches Auftreten, wie sich schon jetzt in den Hausgärten und Wegrainen beobachten lässt.

Wichtig ist eine permanente Kontrolle (Köderhaufen mit Schneckenkorn unter Brett, Sack, Folie o.ä.) und bei festgestelltem Befall eine Behandlung mit FIBL gelistetem Schneckenkorn.

Bestände dann jedoch auch weiter im Auge behalten, nach stärkeren Niederschlägen evtl. weiterhin kontrollieren.

Verwechseln Sie dabei Schneckenfraß nicht mit den Fraßschäden durch den Erdfloh (Schnecke mehr vom Rand, Erdfloh mehr in der Blattmitte und meist kleinere Löcher). 

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Ernte Hotline

Auf diesen Telefonnummern sind wir unter der Ernte für Sie erreichbar:

Büro:                089 904881 0

Labor-Waage:  089 904881 19

Lagermeister: Baumgartner Sepp  089 904881 40 oder   0174/1809743

Betriebsleiter: Wunderer Stefan     089 904881 18 oder   0176/22032513

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PAMIRA - Sammlung

Die Rücknahme der Pflanzenschutzverpackungen findet heuer                                                                                                                                                                                      

 

am Dienstag den 31. August 2021

 

von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Lagerhaus Feldkirchen statt.

 

Zurückgenommen werden gespülte und restentleerte Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln und Flüssigdüngern mit dem PAMIRA-Zeichen.

Die Verschlüsse sind getrennt abzugeben.

Verpackungen mit Resten an Pflanzenschutzmitteln werden nicht angenommen

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Schwer bekämpfbare Unkräuter auf der Stoppel behandeln

Winde, Ampfer, Durchwuchskartoffeln, Distel  & Co. nachhaltig eindämmen

Anwendungsempfehlungen gegen Wurzelunkräuter auf der Stoppel:

  • Wirkstoffaufnahme erfolgt nur über grüne Pflanzenteile. Die Blattmasse muss im Verhältnis zur Wurzelmasse ausreichend groß sein. Nicht zu früh einsetzten. 
  • Für die Wirkungsverlagerung, insbesondere bei Wurzelunkräutern, wird ausreichend Zeit benötigt. Sonst treiben die Rhizomspitzen wieder aus: nicht zu früh umbrechen. 
  • Beim Einsatz von Glyphosaten wirkt eine hohe Wirkstoffkonzentration in der Spritzbrühe unterstützend: max. 200 l Wasser /ha; ohne jedoch die ausreichende Benetzung aus dem Auge zu verlieren (Düsen). 
  • Auch der Zusatz von Spray Plus/Kantor kann die Wirkung absichern, insbesondere bei hartem Wasser. Je kritischer die Anwendungsbedingungen (Trockenheit, dicke Wachsschicht, Staub, …) und je kürzer die bis zum Umbruch zur Verfügung stehende Zeit, desto vorteilhafter sind die gut formulierten, hochwertigen Markenprodukte wie Roundup PowerFlex und Roundup Rekord.
  • Wurzelunkräutern gezielt bekämpfen: Gegen Quecke und Distel, Ausfallkartoffel ist die volle zugelassene Wirkstoffmenge von 1800 g/ha Glyphosat notwendig, um einen sicheren Bekämpfungserfolg zu erzielen. Die Getreidestoppeln sollten unbearbeitet bleiben, bis die Quecke/Distel für eine gute Wirkstoffaufnahme wieder mindestens 3-4 Blätter ausgebildet hat. Nach der Behandlung sollten bis zur ersten Bodenbearbeitung weitere 10-14 Tage abgewartet werden, um einer ausreichenden Wirkstoffverlagerung in die Rhizome Zeit zu geben. 
  • Gegen Acker- und Zaunwinde ist die Kombination mit 1,0 l/ha Starane XL + 1.800 g/ha Glyphosat oder 5 l/ha Kyleo (wirkt auch bei Distel und Schachtelhalm) eine zuverlässige und bewährte Lösung. Nach der Behandlung sollten bis zur ersten Bodenbearbeitung 6 Wochen! abgewartet werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.
  • Betriebe die kein Glyphosat einsetzen dürfen, können auf der Getreide- oder Rapsstoppel 1,8 l/ha Starane XL gegen Zaunwinde einsetzen.
  • Keine Randsteifen, Wege oder Plätze behandeln

 

  • Vor Zwischenfrüchten mit Nutzung als ÖVF ist ab Ernte der Vorkultur kein chemischer Pflanzenschutz erlaubt. Hier muss die Unkrautbekämpfung mechanisch erfolgen.

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Feldrandhygiene

Einwandern von Ungräsern und Unkräutern verhindern!

Sicherlich besteht im Abmulchen von Feldrändern zwischenzeitlich ein Interessenskonflikt zum Insektenschutz. Es gilt dennoch, von den Feldrändern her das Einwandern von Ungräsern und Unkräutern (z. B. Trespen, jährige Rispe, Vogelknöterich,

Storchschnabel) in die Ackerflächen zu vermeiden. Auch Pilze wie Roste, Mehltau, Ährenkrankheiten und Mutterkorn (Blüteninfektionen, besonders bei Roggen und Triticale!) sind zu finden.

 

Deshalb stellt das Mähen oder Mulchen der Feldränder auch eine wichtige Maßnahme zur Verringerung von Pilz- und Unkrautdruck dar.

Durch Mähen oder Mulchen der Ränder, spätestens nach der Gräserblüte, wird die Grasnarbenbildung gefördert und der Unkraut- und Pilzdruck auf die Kulturpflanzen reduziert. Ziel ist eine konkurrenzstarke Grasnarbe, die Unkrautsamen keine Chance lässt. Auch hinsichtlich der Ausbreitung von Verzwergungsvirosen ist das Kurzhalten der Feldränder ein wichtiger Baustein, da Gräser ein wichtiger Lebensraum für Zikaden und Läuse sind und auch verschiedene Grasarten von Getreidevirosen befallen werden können.

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Sortiment Lagerhaus Feldkirchen bei München

  • Mineralöle (Heizöl, Superheizöl, Diesel)
  • Futtermittel
  • Saatgut, Pflanzenschutzmittel und Düngemittel für die Landwirtschaft